Gute Fette, schlechte Fette

9.Juni 2009  |  Kategorie: Wissenswertes  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Fette sind nicht gleich Fette, denn ohne sie können wir nicht leben – allerdings tun uns nicht alle gleich gut, schon gar nicht im Übermass.


Vorsicht: Zu viel Fett kann uns umhauen…
(Bild: Pixelio/Vex)

Sie sind heimtückisch, denn sie verstecken sich – gut getarnt – in unterschiedlichsten Lebensmitteln. Wer denkt beim Biss in einen saftigen Cake schon an das grosse Stück Butter, das in der feinen Backware enthalten ist?

Ausgerechnet das Fett macht unsere Speisen so schmackhaft, denn es dient als Geschmacksträger. Zum Leidwesen vieler, bei denen der übermässige Genuss dieser Leckerein Spuren an Bauch, Beinen und Po hinterlässt.

Ein weiterer, noch bedenklicher Grund dafür, den Verzehr fettreicher Spiesen einzuschränken, sind mögliche Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma und Arthritis. Besonders sogenannte «schlechte» Fette, die vornehmlich in Fast-Food enthalten sind, können unserm Körper langfristig schaden. Wenn schon Fett, dann gesund! Bestimmte Öle tun unseren Gefässen sogar gut: Beispielsweise Olivenöl oder die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind gut für unseren Organismus. Mehreren klinischen Studien zufolge, soll Omega 3 sogar einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Mit weniger Fett über den Tag

6.April 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Wer abnehmen möchte und die überflüssigen Pfunde am Bauch und an den Hüften los werden möchte, kann viele Kalorien über den Tag sparen, wenn er weniger Fett isst. Dazu braucht man nicht unbedingt streng auf die Kalorien zu achten. Die sichtbaren Fette kann man vermeiden in dem man sie weglässt. Besondere Aufmerksamkeit braucht man, bei Lebensmitteln, die nicht auf den ersten Blick als fettreich zu erkennen sind, Fettfallen lauern überall. Hier ein paar Tipps, fettreiche Lebensmittel zu erkennen und zu entschärfen.

Fettarm essen und abnehmen mit unseren Tipps:

  • Bei Fleisch gibt es sowohl sichtbares als auch unsichtbares Fett. Bei sichtbarem Fett hat man es einfach, man kann es einfach abschneiden. Magere Fleischsorten sind Schnitzel, Filet, Rouladen oder magerer Braten. Die fettreichen Stücke sind meist preiswerter.
  • Geflügelfleisch ist mager, das Fett befindet sich in der Haut. Wenn Sie die Haut abnehmen sparen Sie das meiste Fett ein. Als schnelles Essen bietet sich ein halbes Hähnchen an, ziehen Sie einfach die Haut ab. (Auch wenn Sie meinen, es ist das beste man Hähnchen)
  • Wurst und Käse wird in den meisten Haushalten täglich gegessen. Die meisten Sorten enthalten viel Fett. Bei Käse können Sie die fettarmen Varianten wählen. Fettreiche Wurstsorten sind Salami, Leberwurst, Fleischwurst und Mettwurst. Die fettarmen Varianten sind Schinken, Bratenaufschnitt und Corned Beef.
  • Wer im Sommer gerne grillt, sollte auf die Würstchen verzichten. Nehmen Sie statt dessen magere Fleischsorten in Kombination mit Gemüse.
  • Salzige Naschereien wie Chips, Flips oder auch Erdnüsse enthalten viel Fett. Als Alternative bieten sich Salzstangen oder selbstgemachtes Popcorn aus Popcornmais. Dieses Popcorn ist fettfrei und man kann es je nach Geschmack süß oder salzig würzen.
  • Der Fettanteil in Pizza wird vor allem durch den Belag beeinflusst. Pizza mit Thunfisch, Salami oder Schinken ist sehr fett. Nehmen Sie statt dessen Gemüse als Belag. Käse enthält viel Fett gehört aber zur Pizza, nehmen Sie wenig Käse.
  • Süßigkeiten wie Schokolade, Nougat oder Marzipan enthalten viel Fett. Da gibt es kaum Möglichkeiten zu sparen. Auch die Bitterschokolade enthält viel Fett. Da hilft nur wenig von den leckeren Süßigkeiten essen. Fettarme Süßigkeiten sind Weingummi, Lakritz, Trockenfrüchte und einige Eissorten. Aber Vorsicht, Zucker ist in diesen Süßigkeiten vorhanden.
  • Essen Sie gerne Soßen? Ist verständlich, egal ob zum Grillen, Braten oder zu Gemüse, mit Soße schmeckt es einfach besser. Doch Sie sind wahre Dickmacher. Essen Sie nur wenig von der Soße. Wenn Sie selber kochen, können Sie das Fett nach dem Erkalten abschöpfen. Versuchen Sie selbstgemachte Soßen mit Milch, Joghurt oder saure Sahne anzurühren, statt Sahne oder Butter, das schmeckt genauso gut und ist deutlich fettärmer.
  • Bei Milch oder Milchprodukten ist das Fett sparen einfach. Die Angabe des Fettgehaltes steht auf der Verpackung. Nehmen Sie Milch oder Joghurt mit 1,5 % oder weniger Fett, Quark mit maximal 10 %.
  • Fast Food gehört zum Leben dazu. Um fettarm Fast Food zu essen, sollte man auf Würstchen, Giros und Cheesburger verzichten. Salat oder einfache Burger enthalten weniger Fett, belegte Vollkornbrötchen mit magerem Belag sind ebenfalls zu empfehlen.
  • Verzichten Sie auf panierte, frittierte und überbackene Gerichte.
  • Statt Streichfett auf Brot oder Brötchen können Sie Salatcreme, Senf oder Tomatenmark verwenden.

Fettarm essen bedeutet nicht, komplett auf Fett zu verzichten. Kleine Mengen Fett benötigt der Körper. Wer gesund abnehmen möchte, sollte hochwertiges Fett wie kaltgepresstes Öl in kleinen Mengen verwenden. Als Richtschnur sollten Sie 2-3 Teelöffel Öl, Margarine oder Butter verwenden.

—>  H I E R  L I D A  B E S T E L L E N  <—