Iss dich happy

27.März 2010  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Schokolade essen macht glücklich. Andere Lebensmittel sollen den gleichen Effekt haben. Können wir uns also tatsächlich fröhlich futtern?

Wer kennt es nicht, das Glückshormon Serotonin? Dieser Botenstoff der Nervenzellen hat Einfluss auf unseren Antrieb, auf unser Wohlbefinden und unseren Schlaf. Serotonin kommt sowohl im Gehirn als auch im Darm vor. Nicht nur Bananen enthalten Serotonin, auch Äpfel und Ananas und ja, auch Schokolade. Großartig, Glück ist essbar. Oder doch nicht? Unser Gehirn, der alte Spielverderber, lässt sich nicht so einfach ins Handwerk pfuschen.

Kein Durchkommen

Nur der Serotonin-Gehalt im Darm lässt sich durch die Ernährung beeinflussen, der im Gehirn nicht. Die sogenannte Blut-Hirnschranke in den Wänden seiner Adern lässt nicht jeden Stoff durch, der da so vorbeitreibt. Das ist im Falle von Krankheitserregern mehr als nützlich. Aber so wirkt im Gehirn nur das Serotonin, das dort auch hergestellt wird – und zwar aus Tryptophan.

Zauberwort Tryptophan?

Milchprodukte, Fisch, Eier, Nüsse enthalten diesen Eiweißbaustein Tryptophan und ja, auch Schokolade. Also können wir Glück vielleicht doch essen? Leider wieder nein. Zum einen ist die Produktion von Serotonin eine eher gemächliche Angelegenheit und hängt noch dazu von Hormonen, Licht, Bewegung und anderen günstigen Umständen ab. Zum anderen können wir Tryptophan gar nicht in der Konzentration essen, in der es unser Gehirn brauchen würde.

Und doch…

Und warum macht Schokolade dann doch irgendwie glücklich? Oder Omas Apfelstrudel und Mamas Gulasch? Oder die Fischstäbchen, die man sich ab und zu heimlich gönnt? Wegen der schönen Erinnerungen, die wir damit verbinden, weil der Reiz des Verbotenen den Genuss erhöht, weils einfach so verdammt gut schmeckt. Was auch immer Sie gerne essen, zu besonderen Anlässen genießen, mit besonderen Situationen verknüpfen: Es wird Sieglücklich machen. Das Dopamin sorgt dafür.

Zauberwort Dopamin

Wie Serotonin wird auch Dopamin als Glückshormon bezeichnet. Es ist der wichtigste Botenstoff für das “Belohnungssystem”. In dieser “Abteilung” unseres Gehirns werden “Rückmeldungen” verarbeitet. Häufig belohnen oder trösten wir uns mit Schokolade. Das merkt sich das Gehirn und schüttet Dopamin aus, wenn wir Schokolade oder andere erfreuliche Dinge essen oder auch nur daran denken.

Zu viel Belohnung muss man allerdings irgendwann wieder abtrainieren….

Gesund vs. Lecker

17.August 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Schoki statt Avocado? In der Kalorienbilanz macht das fast keinen Unterschied. Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich überraschen von unserem Brennwert-Vergleich.

Wie oft hat man sich nicht schon gewünscht, statt dem ach so vitamin- und nährstoffreichen Gemüse ausnahmsweise was Süßes zu futtern? Auf Dauer sollte man der Versuchung von Zucker & Co. zugunsten seines Körpers lieber widerstehen. Doch wenn man nur auf die Energiebilanz schaut, macht sich manch wertvolles oder hochwertiges Nahrungsmittel mit genau so viel Kalorien bemerkbar, wie nicht so gesunde Alternativen, die unseren Appetit aber manchmal besser befriedigen würden. Wenn das kein prima Argument ist, ab und zu mal genussvoll zu sündigen… Die besten Beispiele in der Galerie!

So grün, so frisch, so gesund: die Avocado. kalorientechnisch haut die richtig rein. Statt einer 200g-Avocado kann man drei Schokoriegel UND eine Handvoll Gummibärchen futtern. So oder so: mit knapp 450 kcal sind hier locker zu rechnen.

Wer sich abends zu einem Hüttenkäse (100g, 100 kcal) als gesundem Snackersatz zwingt, könnte sich theoretisch genau so gut eine Weinschorle gönnen (0,25l, 90 kcal). Ein Glas Bordeaux wäre allerdings schon etwas zu viel des Guten (0,25l, 190 kcal)…

Ob überzeugter Cola-Nipper oder Champagner-Schlürfer: Beim Weggehen eine Flasche Cola oder eine Flasche Champagner zu leeren, macht mit jeweils rund 600 kcal kaum einen Unterschied.

Eine harte Nuss: Statt mit 125 g leckeren Macadamias kann man sich auch an 11 (!) Rumkugeln berauschen. Beides schlägt mit erstaunlichen 875 kcal zu Buche.

Es muss nicht immer Kaviar sein, manchmal schmeckt er aber zu gut: Statt einer kompletten Salatgurke kann man sich überschaubare 12,5g Kaviar auf der Zunge zergehen lassen.

Eine figurbewusste Mahlzeit besteht aus Fisch und hat kein Dessert. Falsch gedacht! Denn eine Portion (150g) Tiramisu hat nur wenig mehr Kalorien als eine Portion (180g) Lachs. Von wegen böser Nachtisch!

Kartoffeln machen satt, haben aber gar nicht sooo viele Kalorien. Trotzdem: Statt zwei mittelgroßen Kartoffeln (140 kcal) kann man sich auch an einem leckeren Milcheis in der Waffel aus der Kühltheke ergötzen

Schmetterlinge im Bauch: Wie sich Gefühle in unser Essen mischen

31.Juli 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Liebe geht durch den Magen. Verliebte leben von Luft und Liebe. Ja, und auch den Kummerspeck gibt’s (leider) nicht nur sprichwörtlich. Es lässt sich nicht leugnen: Unser Gemütszustand beeinflusst ganz eindeutig auch unser Hungergefühl. Doch was steckt genau dahinter: Warum haben Verliebte so wenig Appetit – und warum fördert Frust so häufig „Fressattacken“?

Ist doch ungerecht: Wer verliebt und glücklich ist, nimmt auch noch ab und kriegt womöglich die Traumfigur. Und wer traurig ist? Futtert sich zu zusätzlich gleich noch Kummerspeck an. Dafür gibt es ganz handfeste hormonelle Gründe. Denn Verliebtheit ist nicht nur ein Gefühl – es setzt einen höchst wirkungsvollen Hormoncocktail frei, der alle physiologischen Abläufe im Körper komplett durcheinander wirbelt. Vermehrte Adrenalinschübe versetzen Verliebte in höchste Erregung, Testosteron erhöht die Lust. Vor allem aber steigt der Spiegel des Aktivitätshormons Dopamin im Körper an, während umgekehrt Serotonin, das Hormon der Ausgeglichenheit, weniger wird.

Die Folge: Aufgedrehte Stimmung, euphorische Höhenflüge und gravierende Stimmungswechsel zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Nicht nur das Schlafbedürfnis lässt nach, auch der Appetit wird weniger. Das liegt vor allem an dem Hormon Phenylethylamin (PEA), das nicht nur für Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch sorgt, sondern zugleich wie ein emotionaler Appetitzügler wirkt: Diesen „Stoff“ findet man übrigens nicht nur bei Verliebten im Blut, sondern auch in Schokolade, Diätgetränken und Appetitzüglern.

Womit wir schon fast beim Kummerspeck wären. Auch für negative Stimmungen gilt: Sie wirken sich auf Stoffwechsel und Hormone aus, die wiederum auch die „Hungersignale“ im Gehirn steuern. Studien haben gezeigt, dass Übergewicht bei Erwachsenen – vor allem bei Frauen – häufig mit Depressionen einhergehen, die oft schon im Jugendalter beginnen. Auch vermehrter Stress kann die Stoffwechselprozesse im Körper extrem durcheinander bringen. Unter Anspannung produziert der Körper z. B. vermehrt das Nebennierenhormon Cortisol – das wiederum den Appetit anregt. Und wer kennt das nicht: ein schneller Griff zum Schokoriegel, um sich wieder „zu beruhigen“. Denn Zucker kurbelt die Produktion von Serotonin im Blut an.

Welche negative emotionale Grundstimmung auch dahinter steckt: Man futtert sich den Kummerspeck im wahrsten Sinne des Wortes allmählich an. „Und greift dabei oft auf ,Belohnungsmuster’ zurück, die man schon als Kind gelernt hat“, erklärt Diplom-Psychologe Frank Meiners. „Es ist der Versuch, sich Glück und Befriedigung über das Essen zu holen.“

Der erfahrungsgemäß nicht funktioniert – die Folge ist: Kummerspeck. Denn egal, ob Süßes, Chips oder Burger: Die beliebtesten essbaren „Trostpflaster“ haben es auch kalorienmäßig in sich. Frank Meiners: „Frustesser sollten lernen, besser und rechtzeitig auf alle Signale ihres Körpers zu achten – und anders auf sie zu reagieren als über Essenszufuhr.“ Wie wär’s mit einer halben Stunde Joggen, zum Beispiel. Dabei verbraucht man fast 500 Kalorien – fast soviel wie Verliebte beim Liebesspiel.

Gesund essen in Schule und Büro

27.Juli 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  1 Kommentar  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Mittags hat sie ihren großen Auftritt: Die Stulle! Fast jeder zweite Berufstätige (45 Prozent) greift in der Mittagspause zu Brot, Brötchen oder Sandwich. Darüber hinaus spielen Klappstullen-Klassiker wie Käse- oder Wurstbrote auch in den Frühstücksboxen vieler Schulkinder eine wichtige Rolle. Doch Stulle ist nicht gleich Stulle.

Von der einfachen Schnitte zur Luxusstulle
Eine schlichte Schnitte lässt sich mit wenig Aufwand und ein bisschen Fantasie problemlos in eine „Brotzeit de luxe“ verwandeln.

Erste Etappe – das Brot
Grundlage jeder Stulle und wichtiger Kohlenhydratlieferant. Scheibe für Scheibe liefert es Ballast- und Mineralstoffe. Wie gesund die Brotsorte ist, hängt von ihrem Vollkornanteil ab. Ernährungswissenschaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibeek: „Erkundigen Sie sich beim Einkauf, ob das volle Getreidekorn mit verarbeitet ist. Hier lagern die wertvollsten Inhaltsstoffe. Je mehr Vollkorn, desto gesünder.“ Auch die Körner auf dem Brot haben es in sich: Sesam enthält beispielsweise viel Kalzium. Sonnenblumen- und Kürbiskerne liefern ungesättigte Fettsäuren, die sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

Cleverer Brotbelag
Wer seinen Hunger gesund stillen möchte, sollte seine Stulle clever belegen. Eine ausgewogene Zusammenstellung fördert Konzentration, Fitness und gute Laune. Zeitmangel lässt die Ernährungswissenschaftlerin dabei nicht gelten: „Schon 30 Minuten genügen – beispielsweise für die Zubereitung eines selbst gemachten Brotaufstrichs. Die Zeit ist auch ausreichend, um zu essen und neue Kräfte zu tanken.“ Ob Nuss-Frischkäse oder Paprika-Creme: Gesunde Zutaten machen jedes Brot flotter – vom Roggen-Knäckebrot bis zur Laugenbrezel. Frische Kräuter wie Zitronenmelisse oder Sprossen geben den geschmacklichen Feinschliff und liefern Vitamine.

Käsestulle mit neuer Unterlage
Fans des klassischen Käsebrots können öfter mal mit neuen Varianten experimentieren. Anstelle von Butter bringen fettarme Brotaufstriche ganz neue Geschmackserlebnisse: Wie wäre es beispielsweise, süßen Senf, Tomatenmark oder Mangochutney unter den Lieblingskäse zu streichen? Vielleicht auch so: Feige und Traube in der einen, Käsestulle in der anderen Hand – fertig ist das perfekte Trio!

Beim Wurstbrot genau hingucken
Geht es um die Wurst, ist entscheidend, was unter der Pelle steckt. Denn nicht jede Wurstsorte ist gesund. Magere Varianten wie beispielsweise Geflügelwurst, Lachsschinken oder Corned Beef schonen die Blutfettwerte und sind besser geeignet als Fleisch- oder Leberwurst. Wer die Wurst satt hat, kann zur Abwechslung auf Fisch setzen. Die Fettsäuren aus Thunfisch oder Lachs sind ein wichtiger Bestandteil der Nervenzellmembranen im Gehirn: So behalten Feinschmecker auch noch am Nachmittag einen klaren Kopf.

Coole Klappstulle für die Pause
Zugegeben: Es ist nicht leicht, Schulkinder von den Vorzügen einer vollwertigen Zwischenmahlzeit zu überzeugen. Was bei kleinen Gourmets dagegen zählt, sind bunte Farben, Fingerfood und viel Abwechslung. Wenn beispielsweise der Frischkäse ein Gesicht aus Schnittlauch hat, überzeugt das die kleinen Esser mehr als die Mahnung der Mama, doch ja das Schulbrot nicht zu vergessen. Idealerweise besteht der Snack für die Pause aus einem Vollkornbrot, dünn mit Butter oder Frischkäse bestrichen und belegt mit Käse, magerem Schinken oder fettarmer Wurst. Abwechslung schafft auch hier von Zeit zu Zeit ein vegetarischer Brotaufstrich. Joghurt, Quark oder Milchgetränke liefern Kalzium und sind eine gute Quelle für die Mineralstoffe Magnesium, Zink und Jod. Verpackt in einer bunten Brotdose findet auch der coolste Steppke Klappstullen klasse!

Das Ernährungsverhalten in Deutschland

30.Juni 2009  |  Kategorie: Wissenswertes  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Die Auswertung einer bundesweit durchgeführten Befragung zum Lebensmittelverzehr zeigt, dass zwischen Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten deutliche Zusammenhänge erkennbar sind. Die Erhebung ergab zudem, dass über die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig ist.

Zwischen 11/2007 und 01/2009 wurden bundesweit fast 20.000 Personen zwischen 14 und 80 Jahren zu ihrem Lebensmittelverzehr befragt. Es wurden Daten zum Ernährungswissen, Einkaufsverhalten, den Kochfertigkeiten und vieles mehr rund um die Ernährung erhoben. Des weiteren wurden Körpergröße und –gewicht, Angaben zur körperlichen Aktivität und weitere Lebensstilfaktoren ermittelt.

Die neue Studie belegt, dass auch in Deutschland immer mehr Bürgerinnen und Bürger Probleme mit ihrem Gewicht haben. 66% der Männer und 51% der Frauen sind übergewichtig. 20% sind adipös und damit gefährdet an Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes zu erkranken. Während der Anteil übergewichtiger junger Erwachsener in den letzten zehn Jahren deutlich anstieg, sank bei den Frauen über 30 Jahren der Anteil Übergewichtiger im gleichen Zeitraum je nach Altersgruppe um bis zu 8%.

Doch nicht nur das Körpergewicht, sondern auch Art und Weise der Ernährung wirken sich auf das Wohlbefinden aus. Die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung ist jedoch eine andere: Zwar werden die Lebensmittel allgemein als sehr sicher beurteilt, aber auf die Frage nach den Risiken in Verbindung mit der Ernährung liegen Rückstände von Pestiziden, verdorbene Lebensmittel sowie Hormon- und Tierarzneimittelrückstände bei drei Viertel der Befragten ganz vorn. Eine einseitige Ernährung, zuviel Essen und zuwenig Bewegung erscheint den meisten weniger riskant, obgleich hier die weitaus größeren Gefahren für die eigene Gesundheit liegen.

Hier müssen wir uns mehr aufklären und den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, was sie selbst tun können, um ihre eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten”, sagte Bundesminister Horst Seehofer bei der Vorstellung der Studie am 30. Januar in Berlin. Das BMELV wird mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung und Bewegung, einem Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen, auf die Ergebnisse der Studie reagieren.”

gelesen beim BMELV

Gute Fette, schlechte Fette

9.Juni 2009  |  Kategorie: Wissenswertes  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Fette sind nicht gleich Fette, denn ohne sie können wir nicht leben – allerdings tun uns nicht alle gleich gut, schon gar nicht im Übermass.


Vorsicht: Zu viel Fett kann uns umhauen…
(Bild: Pixelio/Vex)

Sie sind heimtückisch, denn sie verstecken sich – gut getarnt – in unterschiedlichsten Lebensmitteln. Wer denkt beim Biss in einen saftigen Cake schon an das grosse Stück Butter, das in der feinen Backware enthalten ist?

Ausgerechnet das Fett macht unsere Speisen so schmackhaft, denn es dient als Geschmacksträger. Zum Leidwesen vieler, bei denen der übermässige Genuss dieser Leckerein Spuren an Bauch, Beinen und Po hinterlässt.

Ein weiterer, noch bedenklicher Grund dafür, den Verzehr fettreicher Spiesen einzuschränken, sind mögliche Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma und Arthritis. Besonders sogenannte «schlechte» Fette, die vornehmlich in Fast-Food enthalten sind, können unserm Körper langfristig schaden. Wenn schon Fett, dann gesund! Bestimmte Öle tun unseren Gefässen sogar gut: Beispielsweise Olivenöl oder die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind gut für unseren Organismus. Mehreren klinischen Studien zufolge, soll Omega 3 sogar einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Mediterrane Ernährung ist gesund und verlängert das Leben

30.Mai 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Im Rahmen einer Metaanalyse mit 1,5 Millionen Teilnehmern wurde bestätigt dass eine mediterrane Ernährung einen nachweisbare positive Wirkung hat. Durch mediterrane Ernährung sinkt die Krebssterberate, auch die Raten für Alzheimer und Parkinson sind deutlich reduziert.

Die Ergebnisse der Studie im Detail:

  • 9 % niedrigere Gesamtsterberate mit mediterraner Diät
  • 9 % geringere Sterberate durch kardiovaskuläre (Herz-Kreislaufbedingte) Ereignisse
  • 6 % verringerte Krebssterberate
  • 13 % weniger Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen

Mittelmeerkost besteht aus Getreide, Fisch, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, moderatem Rotweinkonsum sowie Olivenöl. Rotes und verarbeitetes Fleisch gehören nicht zur Mittelmeerdiät, auch keine Milchprodukte.

Eine mediterrane Diät scheint demach ideal zur Prävention der oben aufgelisteten chronischen Erkrankungen zu sein.

Die kompletten Studienergebnisse können hier nachgelesen werden.

—>  H I E R  L I D A  B E S T E L L E N  <—

Vollwertig essen und trinken

6.April 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Mit Spaß essen und für die Gesundheit sorgen – Geht das?
Vollwertig essen und trinken, genießen und sich bewegen – das sind drei Säulen für mehr Gesundheit und Lebensqualität. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat zehn goldene Regeln aufgestellt, die Ihnen dabei helfen können, gesünder zu leben.

Versuchen Sie, diese Tipps in Ihrem Alltag  umzusetzen. Sie werden sehen - es geht und Sie haben mehr Spaß und Genuss beim Essen, beugen Gewichtsproblemen vor und schützen sich vor ernährungsabhängigen Erkrankungen:

1. Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Es gibt keine gesunden, ungesunden oder verbotenen Lebensmittel. Auf die Menge, Auswahl und Kombination kommt es an. Achten Sie auf eine nährstoffreiche und energiearme Lebensmittelauswahl.

Dazu gehören:

  • reichlich pflanzliche Lebensmittel und Getränke
  • ausreichend tierische Produkte
  • wenig Fett und fettreiche sowie süße Lebensmittel

2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln  enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten.

Essen Sie täglich :

  • 3 bis 4 Scheiben Brot - davon mindestens 2 Scheiben Vollkornbrot - und 1 bis 2 Brötchen oder eine Portion Getreideflocken.
  • Außerdem sollte es eine Portion Reis, Nudeln oder Kartoffeln geben.

3. Gemüse und Obst - Nimm 5 am Tag
Mit Gemüse und Obst tun Sie das Beste für Ihre Gesundheit. Denn Obst und Gemüse sind kalorienarm und reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.
Essen Sie 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag, z. B. zum Frühstück Jogurt mit frischen Früchten, vormittags ein Glas Gemüsesaft, mittags eine Portion Gemüse, nachmittags einen Apfel und abends einen Salat.

4. Täglich Milch und Milchprodukte, ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Tierische Lebensmittel enthalten lebenswichtige Inhaltsstoffe, z. B. Calcium, Eisen oder Jod. Bevorzugen Sie fettarme Produkte.

  • Verzehren Sie täglich 2 bis 3 Portionen Milch und Milchprodukte, z. B. ein Glas Milch, zwei Scheiben Käse und einen Jogurt.
  • Essen Sie ein- bis zweimal pro Woche Seefisch (z. B. Schellfisch, Scholle, Seelachs).
  • Essen Sie pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst. Wählen Sie magere Fleisch- und Wurstsorten. Schauen Sie auf dem Etikett nach dem Fettgehalt oder fragen Sie an der Theke nach.
  • Essen Sie pro Woche höchstens drei Eier.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Zu viel Nahrungsfett führt zu Übergewicht und fördert langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Achten Sie auch auf die unsichtbaren Fette (z. B. in Wurst, Käse, Süßwaren oder Gebäck).

  • Verwenden Sie für Salate hochwertige Pflanzenöle (Raps- oder Olivenöl).
  • Streichen Sie Margarine oder Butter dünn aufs Brot.
  • Bereiten Sie Ihre Speisen fettarm zu, indem Sie z. B. zum Braten beschichtete Pfannen verwenden, Gemüse ohne Fett dünsten und Fleisch nicht panieren.

6. Zucker und Salz in Maßen
Genießen Sie süße Speisen und Getränke nur gelegentlich.

Mit Salz sollten Sie sparsam umgehen. Würzen Sie deshalb kreativ mit Kräutern und Gewürzen. Benutzen Sie außerdem  Jodsalz, um dem weit verbreiteten Jodmangel vorzubeugen.

Einmal am Tag können Sie ohne schlechtes Gewissen etwas Süßes genießen.

7. Reichlich Flüssigkeit
rinken Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Geeignete Durstlöscher sind Mineral- und Trinkwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Obstsaftschorlen, Gemüsesäfte.

Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

8. Schmackhaft und nährstoffschonend zubereiten
Garen Sie Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett, damit die Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 15 bis 20 Minuten ein. Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Es macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen, und fördert das Sättigungsemfpinden.

10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung
Ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

—>  H I E R  L I D A  B E S T E L L E N  <—

7 Gründe warum Schokolade so gesund ist

5.April 2009  |  Kategorie: Ernährung  |  Kommentar schreiben  |  Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Schokolade hält jung und wirkt gegen Krebs
Der Schmelz der Schokolade weckt Kindheitserinnerungen. Kakao verjüngt auch auf ganz andere Weise: die enthaltenen die Polyphenole bändigen die gefürchteten freien Radikale, die als eine Hauptursache für vorzeitige Zellalterung und Krebserkrankungen gelten.

Schokolade macht glücklich
Schokoladenfreunde wissen es: Schokolade hebt die Stimmung. Dies läßt sich sogar wissenschaftlich begründen. Die Kombination von Fett und Kohlehydraten in der Schokolade erhöht den Tryptophan-Gehalt im Blut. Dieser spezielle Eiweißstoff wird vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt. Weiterhin enthält Schokolade zwei weitere Glücksboten: Phenylethylamid und Anadamid.

Schokolade fördert die Verliebtheit
Wer verliebt ist oder sich körperlich sehr anstrengt, kommt in den Genuss der Endorphine. Diese körpereigenen Stoffe machen euphorisch und schmerzunempfindlich. Schokolade enthält jedoch nur kleine Mengen.

Schokolade ist ein Stresskiller
Wer sich ein Stückchen Schokolade gönnt, genießt die idealen Stesskiller, Magnesium und außerdem Kalium, das der Körper unter Belastung verstärkt verbraucht.

Schokolade bringt das Gehirn auf Trab
Bereits 50g Schokolade reichen aus, um Konzentration und Reaktionsvermögen zu steigern. Verantwortlich dafür sind die Schokoladenbestandteile Koffein und das ähnlich wirkende Theobromin. Nach Angaben der Uni Tübingen enthalten 50 Gramm Schokolade 200 Milligramm dieser Substanzen – doppelt so viel wie in einer Tasse Kaffee enthalten ist.

Schokolade verhilft zu lieberen Babys
Mütter, die sich während der Schwangerschaft täglich Schokolade gegessen haben, bekamen pflegeleichtere Babys, als Mütter, die seltener Schokolade essen. Das ergab eine finnische Studie. Es wird vermutet, dass die süßen Schokoladenpausen die werdenden Mütter entspannen und sich somit positiv auf die Psyche des Kindes auswirken.

Schokolade schützt die Zähne
Die Schale der Kakaobohnen enthält einen Stoff, der Bakterien abtötet und so vor Zahnbelägen und Zahnausfall schützen kann. Vor allem Milchschokolade enthält außerdem kariesvorbeugende Substanzen wie Kasein, Kalzium und Phosphate. Da Schokolade aber bekanntlich auch viel Zucker enthält, sollte man aufs Zähneputzen dennoch nicht verzichten, empfehlen die Wissenschafter.